Das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin (VmV) besteht aus einem Team qualifizierter Ernährungswissenschaftler, Gesundheitsexperten und Ärzten. Wir beschäftigen uns vor allem mit alternativen Behandlungsformen, im Speziellen mit Vitalstoffen und deren Wirkung auf diverse Krankheiten. Unsere Empfehlungen richten sich an Personen, die selbstverantwortlich mit ihrem Körper und ihrer Gesundheit umgehen möchten. Menschen, denen bewusst geworden ist, dass es auch einfache und natürliche Wege zur Besserung geben kann, wenn der Körper dabei die Möglichkeit erhält, sich selbst wieder in Balance zu bringen.


Das VmV ist ein unabhängiges und freies Institut und nicht an Pharmakonzerne gebunden. Die Inhalte der Seite wurden ausschließlich von Mitarbeitern unseres Instituts erstellt und dienen Ihnen als allgemeine Informationsquelle.



1. Symptome eines Diabetes mellitus


Die Symptome eines Diabetes mellitus treten meist schleichend auf und werden deshalb oft längere Zeit übersehen. Mehr oder weniger stark ausgeprägt empfinden fast alle Betroffenen Müdigkeit und Schwäche, haben übermäßigen Hunger und vor allem Durst sowie einen häufigen Harndrang. Gleichzeitig können sie ungewollt an Gewicht verlieren.


Ist die Krankheit schon – unbemerkt oder unbehandelt – weiter fortgeschritten treten auch folgende Symptome auf:

  • Verminderte Sehschärfe
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Händen oder Füßen
  • Trockene, juckende Haut
  • Häufige Infektionen
  • Schlechte Wundheilung
  • Zahnfleischentzündungen
  • Sexuelle Probleme


2. Ursachen und Risikofaktoren bei Diabetes

 

Grundsätzlich unterscheidet man bei Diabetes mellitus zwei Typen, Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes.

 

Typ-1-Diabetes tritt häufig schon bei Kindern und Jugendlichen auf und ist eine typische Autoimmunkrankheit. Die Immunzellen der Betroffenen richten sich dabei gegen Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Dadurch entsteht ein Mangel an dem Hormon, das normalerweise den in der Nahrung enthaltenen Traubenzucker aus dem Blut in die Körperzellen transportiert. Fehlt dieses Hormon, bleibt der Zucker im Blut – der Blutzuckerspiegel steigt. Menschen, die an Typ-1-Diabetes erkrankt sind, müssen ihr ganzes Leben das zusätzliche Hormone spritzen, damit sie das Risiko für Stoffwechselausfälle und Folgeerkrankungen reduzieren. Aber nur knapp 5 Prozent aller Diabetiker sind an Typ-1-Diabetes erkrankt.

 

Die restlichen gut 95 Prozent entfallen auf den Typ-2-Diabetes. Er tritt meist erst in späteren Jahren auf. Auch hier steigt der Blutzuckerspiegel der Betroffenen an, allerdings liegt das nicht am Fehlen des Bauchspeicheldrüsenhormons. Vielmehr sind die Körperzellen unempfindlich dagegen geworden und brauchen immer größere Mengen, um ihren Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Das gelingt zwar eine gewisse Zeit, findet aber keine Änderung im Lebensstil der Betroffenen statt, werden sie früher oder später auch auf eine Hormontherapie angewiesen sein.

 

Der Typ-2-Diabetes gilt als Wohlstandskrankheit. Man geht davon aus, dass heute 9-10 Prozent der Deutschen an Diabetes erkrankt sind – 7 bis 8 Millionen Deutsche also an Typ-2-Diabetes leiden! Die Faktoren scheinen dabei fest zu stehen:


  • Drastische Zunahme von übergewichtigen und fettsüchtigen Menschen
  • Erhöhter Konsum von „Junk Food“ mit hohem Kohlenhydrat- und Zuckergehalt
  • Gleichzeitig sinkende körperliche Aktivität


3. Diagnose Diabetes

 

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie an Diabetes mellitus erkrankt sind, sollten Sie unbedingt Ihren Hausarzt aufsuchen und ihm Ihre Symptome schildern.

 

Diabetes mellitus heißt übersetzt „honigsüßer Durchfluss“. Der Name begründet sich mit einem Symptom der Krankheit: Steigt der Blutzucker über einen gewissen Wert, beginnen die Nieren damit, ihn aus dem Blut zu filtern und über den Urin auszuscheiden (daher auch der übermäßige Durst und der häufige Harndrang). Der Urin wird süß. Durch einen einfachen Teststreifen lässt sich das schnell feststellen.

 

Die endgültige Diagnose kann der Arzt aber erst anhand einer Blutprobe stellen. Dazu bestimmt er einfach den Blutzuckerspiegel. Überschreitet dieser einen Schwellenwert, ist der Diabetes nachgewiesen.



4. Therapie und unterstützende Maßnahmen bei Diabetes

 

Da Diabetes mellitus eine chronische Erkrankung ist, kann er nicht geheilt werden. Ziel der Therapie ist es, den Betroffenen ein möglichst normales Leben zu ermöglichen und das Risiko von Folgeerkrankungen zu minimieren. Die klassische Therapie gliedert sich in drei Arten:

 

Hormon-Therapie: Die Hormon-Therapie lässt sich wiederum in zwei Kategorien unterteilen, die konventionelle Hormontherapie (CT) und die intensivierte konventionelle Therapie (ICT), wobei erstere eine recht starre Therapieform darstellt. Bei der intensivierten konventionellen Therapie dagegen kann der Diabetiker flexibel auf seinen Tagesablauf reagieren, weil er die erforderliche Menge des Hormons direkt nach den Mahlzeiten berechnet und spritzt.

 

Basistherapie: Die Basistherapie richtet sich vornehmlich an Menschen, die an Typ-2-Diabetes erkrankt sind, denn gerade sie haben es in der Hand, aktiv Einfluss auf ihre Erkrankung zu nehmen und sollten diese Chance auf jeden Fall ergreifen. Im Rahmen von verschiedenen Schulungen werden die Betroffenen beraten, wie sie ihren Lebenswandel umgestalten können, um ihren Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Dieser Wandel umfasst natürlich in besonderem Maße die Bereiche Ernährung und Bewegung. Gelingt der Wandel, lässt sich allein dadurch schon oft der Teufelskreis von höherer Hormonproduktion und steigender Unempfindlichkeit der Zellen durchbrechen und der Diabetes behandeln.

 

Therapie mit oralen Antidiabetika: Diese Behandlungsmethode sollte nur durchgeführt werden, wenn der Blutzuckerspiegel mit der Basistherapie nicht ausreichend gesenkt werden kann, denn sie greift nicht an der Wurzel des Problems an – dem ungesunden Lebenswandel.

 

Neben den drei Grundbausteinen der Diabetes Therapie sollten Erkrankte die Wirkung der optimalen Vitalstoffversorgung nicht außer Acht lassen. Zu den Vitalstoffen zählen alle Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe, die der menschliche Körper zum Leben braucht. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Regulation des Zuckerstoffwechsels. Gleichzeitig kann man mit einer idealen Vitalstoffversorgung auch vielen Spätfolgen des Diabetes wirksam vorbeugen. Idealerweise sollten Sie die Vitalstoffe mit einer ausgewogenen Ernährung aufnehmen, da sie in dieser Form vom Körper um ein Vielfaches besser verwertet werden. Gerade das fällt vielen Betroffenen aber schwer. Ärzte und Heilpraktiker raten deshalb zu einem natürlichen Vitalstoffkonzentrat, das alle essenziellen Vitalstoffe enthält, sie leicht verwertbar (am besten flüssig) zur Verfügung stellt und so den Stoffwechsel nicht unnötig belastet. Die ausreichende Versorgung mit den folgenden Nährstoffen ist besonders zu empfehlen:

 

Vitamin C: Das wohl wichtigste Vitamin für den Menschen: Vitamin C. Es wirkt stark antioxidativ, das heißt, es neutralisiert aggressive freie Radikale und schützt damit unter anderem unsere Blutgefäße vor Schäden. Daneben hilft Vitamin C den Cholesterinspiegel zu senken.

 

Vitamin-B-Komplex: Zum Vitamin-B-Komplex zählen Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Folsäure und Vitamin B12. Die B-Vitamine sind wichtig für die Nervenzellen und können möglichen Schädigungen (Spätfolgen) entgegen wirken.

 

Chrom: Studien zeigen, dass Chrom dazu beiträgt, mehr Hormonrezeptoren in den Zellen zu bilden. Dadurch können die Hormone besser wirken, weil die Zellen wieder sensibler auf sie reagieren. Gleichzeitig verbessert Chrom die Glukosetoleranz und reduziert die Symptome einer Hypoglykämie (zu niedriger Blutzuckerspiegel).

 

Zink: Das Spurenelement Zink wirkt im Körper hormonähnlich und schützt die Hormon-produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse.

 

Magnesium: Magnesium gilt als einer der wichtigsten Vitalstoffe für den menschlichen Körper. Es wirkt sich unter anderem positiv auf die Hormonresistenz von Typ-2-Diabetikern aus. Gleichzeitig beugt es typischen Spätfolgen des Diabetes, wie zum Beispiel Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Augenschäden, vor.

 

Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren verbessern die Cholesterinwerte und senken den Blutdruck. Damit verringern sie das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls.

 

Diverse Studien zeigen, dass Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe (Vitalstoffe oder Mikronährstoffe) besser und effektiver wirken, wenn sie in Kombination und in ihrem natürlichen Verbund miteinander eingenommen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG) empfiehlt eine natürliche Ergänzung zur täglichen Ernährung um jederzeit den Bedarf – auch in Stresssituationen – decken zu können. Dabei sollte man stets auf ein Vitalstoffpräparat zurückgreifen, das optimal dosiert ist und ausschließlich natürliche Substanzen beinhaltet. Die DGG und das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin empfehlen daher ein Vitalstoffkonzentrat, da es alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe enthält, einer optimalen Dosierung entspricht und zu 100% natürlichen Ursprungs ist – eine Überdosierung also ausgeschlossen ist.



5. Das können Sie selbst tun

 

Ernährung

 

- Ernähren Sie sich gesund, abwechslungs- und ballaststoffreich (viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte; wenig Fleisch dafür öfter Fisch).

- Reduzieren Sie den Anteil von Kohlenhydraten in Ihrer täglichen Ernährung und verzichten Sie abends so oft wie möglich völlig darauf.

- Meiden Sie künstliche Zusätze in Speisen und Getränken.

- Meiden Sie so oft wie möglich raffinierten Zucker und weißes Mehl.

- Besuchen Sie eine Ernährungsschulung für Diabetiker.

- Viele Ärzte und Heilpraktiker empfehlen zusätzlich ein natürliches Vitalstoffkonzentrat um Ihren Körper therapiebegleitend und/oder vorsorgend zu unterstützen und vor Mangelernährung zu schützen.

 

Bewegung und Entspannung

 

- Bewegen Sie sich mindestens 30 Minuten pro Tag (Sport, Spaziergänge, Radfahren). Das senkt die Blutzuckerwerte und den Blutdruck.

- Schlafen Sie genügend. Schlafmangel kann zu vermehrtem Übergewicht führen.

 

Lebensweise

 

- Versuchen Sie langfristig an Gewicht zu verlieren. Schon eine Gewichtsabnahme von 5 Prozent verbessert Ihren Gesundheitszustand deutlich.

- Rauchen Sie nicht.

- Verzichten Sie wenn möglich auf Alkohol.



Literaturverzeichnis

- Burgenstein: Handbuch Nährstoffe. TRIAS 2012: S. 406-409

- DGE, Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährstoffe. DGE 3. Auflage, 2011

- World Health Organization Department of Noncommunicable Disease Surveillance (1999): Definition, Diagnosis and Classification of Diabetes Mellitus and its Complications. WHO/NCD/NCS/99.2.

- Reis J.P. et al.: Lifestyle Factors and Risk for New-Onset Diabetes. A Population-Based Cohort Study. Annals of Internal Medicine 2011 (155): S. 292-299

- Heilmeyer, P.et al: Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus Typ 2 mit kohlenhydratreduzierter Kost (LOGI-Methode). Internistische Praxis 46 (2006): S. 181-191

- Carlson J.J. et al.: Dietary fiber and nutrient density are inversely associated with the metabolic syndrome in US adolescents. J Am Diet Assoc. 2011(11): S. 1688-1695

- Wells I.C.: Evidence that the etiology of the syndrome containing type 2 diabetes mellitus results from abnormal magnesium metabolism. Can J Physiol Pharmacol. 2008(86): S. 16–24

- Chertow B.: Advances in Diabetes for the Millennium: Vitamins and Oxidant Stress in Diabetes and Its Complications. MedGenMed. 2004; 6(3 Suppl): S. 4

- Haase H. et al.: Zinc supplementation for the treatment or prevention of disease: current status and future perspectives. Exp Gerontol. 2008(5): S. 394-408

- Morselli L. et al.: Role of sleep duration in the regulation of glucose metabolism and appetite. Best Pract Res Clin Endocrinol Metab. 2010(5): S. 687–702

4 Kommentare zu “Diabetes”

  1. Norbert sagt:

    Ich habe seit etwa 10 Jahren Mellitus 2. Durch weglassen von Kohlehydraten, wie Nudeln und viel Brot sowie Kartoffeln habe ich mein Gewicht in 3 Jahren um 12 Kg senken können.
    Ich bin 190 cm lang und wiege jetzt 94 Kg, fühle mich s…wohl und der Blutzucker hat sich auf 130 am Morgen gesenkt. Das finde ich ok wobei ich keinerlei Nebenerscheinungen feststelle.
    1/2 Stunde am Tag flott gehen, auch mal bergauf senkt sofort den Zuckerspiegel, ebenso 1 bis 2 x die Woche eine Stunde Fitness. Ich bin 74 Jahre alt und fit.

  2. reuz sagt:

    hallo lari, ich kann dir dazu sagen, das ein bekannter von mir das jedenfalls geschafft hat. er hat damit um die 30 kilo abgenommen und seine blutzuckerwerte sind seit dem ziemlich normal. das thema mit den vitaminen und so leuchtet mir trotzdem ein, von nix kommt nix ;)
    ich hoffe, das reicht als anreiz, viel erfolg und lass hören wies dir ergeht!
    reuz

  3. Lari707 sagt:

    Hallo,
    ich habe seit 2 Jahren Typ2 Diabetes und versuche jetzt mit der LOGI Methode abzunehmen. Stimmt es wirklich, dass man damit gesund oder wenigstens gesünder wird und sich vielleicht das Spritzen erspart? Das wäre echt ein großer Anreiz für mich…
    Danke schon einmal,
    Lari707

  4. Robert sagt:

    Vielen Dank für die Informationen auf dieser Seite. Gerade das mit den Nährstoffen war mir persönlich neu, aber der Ansatz gefält mir! Vielleicht hat jemand damit schon gute/schlechte Erfahrungen gemacht?

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